Zum ersten Mal seit vielen Jahren hatte Perry Rhodan einen Stand auf der Leipziger Buchmesse – und ich durfte als Autorin von Freitag bis Sonntag mit am Stand sein! Es wurden tolle, wenn auch anstrengende Tage mit guten Gesprächen, lieben Kollegen und tollen Begegnungen.
Nach der Anreise mit der Bahn suchte ich gleich den Stand, den sich Perry Rhodan in Halle 3 mit dem Amrum-Verlag teilte und der für die kommenden drei Tage meine „Heimat“ sein sollte. Ich unterstützte dort das tolle Team des Pabel-Moewig-Verlags. Auch meine Autoren-Kollegin Marie Erikson war mit von der Partie, und sie war nur die erste in einem bunten Reigen von lieben Menschen, die ich getroffen habe, wie Jacqueline Mayerhofer und Oliver Müller, Cover-Illustrator Dirk Schulz, Christian Montillon, Autorin Madeleine Puljic sowie Schreibkurs-Freunde aus Wolfenbüttel – es war ein bisschen wie Klassentreffen in Leipzig. Etwas überrumpelt war ich, als plötzlich Kai Meyer am Stand auftauchte und sich mit uns dann auch noch zum abendlichen Pizzaessen verabredete.


In den drei Tagen kamen viele Menschen an den Stand: aktiven Perry-Leser, ältere Männer, die Perry Rhodan in ihrer Jugend gelesen haben, junge Frauen, deren Papa oder Onkel oder Opa Perry Rhodan liest oder gelesen hat, Frauen mittleren Alters, die ihrem Mann etwas mitbringen sollen, junge Väter, die ihre Kinder mit dem „Kleinen Perry“ auf den Geschmack bringen wollen… Unzählige Leseproben, Sticker, signierte Romane, Tassen und T-Shirts wanderten über den Tresen und wir freuten uns über interessante Gespräche und angeregte Diskussionen über unseren Lieblingsterraner.
Besonders toll fand ich, dass eine „echte Thora“ am Stand auftauchte, die von ihrem Vater nach der Perry-Rhodan-Figur benannt worden ist – wie schön ist das denn?
Auch eine Lesung hatte ich, bei der erfreulich viele Stühle besetzt waren.
Übrigens: Meine Versuche, einmal die Belletristik in Halle 4 zu besuchen, scheiterten wegen der Menschenmassen. Wobei ich in Halle 3 ohnehin genug Lesestoff gefunden habe, den ich nach drei wunderbaren Tagen nach Hause schleppen musste …
